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<title>Mutung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mutung</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Eine <b>Mutung</b>, auch <i>Muthung</i>, ist ein Antrag eines <a href="Muter" title="Muter">Muters</a> bei einer <a href="Bergamt" title="Bergamt">Bergbehörde</a> auf Bewilligung einer <a href="Berechtsame" title="Berechtsame">Genehmigung</a> zum <a href="Bergbau" title="Bergbau">Bergbau</a>.<sup id="cite_ref-Quelle_1_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach den neueren deutschen, preußischen, sächsischen und österreichischen Berggesetzen begründete die den gesetzlichen Erfordernissen entsprechende Mutung einen Rechtsanspruch auf <a href="Verleihung_(Bergbau)" title="Verleihung (Bergbau)">Verleihung</a> des Bergwerkseigentums. Dieser Rechtsanspruch galt jedoch nicht gegenüber der verleihenden Behörde, sondern gegenüber Dritten.<sup id="cite_ref-Quelle_4_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_4-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heute noch steht in der Geologie <i>Mutung</i> für Ortung der Gesteine in der Tiefe, die <a href="Felsmutung" title="Felsmutung">Felsmutung</a>, während für den historischen Begriff des „Suchens und Fündigwerdens“ <i><a href="Prospektion_(Geologie)" title="Prospektion (Geologie)">Prospektion</a></i> verwendet wird.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Grundlagen">Grundlagen</h2></div>
<p>Der Begriff <i>muten</i> leitet sich ab vom <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">alt-</a> und <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mittelhochdeutschen</a> <i>muoten</i>, was <i>begehren, verlangen, etwas haben wollen</i> bedeutet<sup id="cite_ref-Quelle_14_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_14-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – nämlich das Bergwerkseigentum zwecks Ausbeute der Bodenschätze. Irrig ist es daher, wenn einige ältere Bergrechtslehrer und auch einige alte Bergordnungen <i>mieten</i> und <i>Mieter</i> schreiben.<sup id="cite_ref-Quelle_13_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_13-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Mutung musste beim <a href="Bergmeister" title="Bergmeister">Bergmeister</a> eingereicht werden. Konnte der Muter den Bergmeister nicht antreffen, so war es auch möglich, das Schriftstück in Gegenwart eines Zeugen in der Behausung des Bergmeisters auf den Tisch zu legen. Daher stammt auch der Ausdruck die <i>Mutung einlegen</i>.<sup id="cite_ref-Quelle_1_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die eingereichten <a href="Muthzettel" title="Muthzettel">Mutzettel</a> wurden bis zur endgültigen Entscheidung auf einer Schnur aufgefädelt. Konnte nun ein Muter vorhandene Mängel nicht innerhalb einer Frist ausbessern, so musste er, damit sein Mutungsrecht nicht erlosch, beim Bergmeister um Fristverlängerung anfragen. Der Bergmeister zog dann erst andere Mutungsanträge vor.<sup id="cite_ref-Quelle_12_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_12-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diesen Vorgang bezeichnete man dann als die <i>Mutung an der Schnur</i> halten oder auch die <i>Mutung erlängen</i> oder die <i>Mutung erstrecken</i>.<sup id="cite_ref-Quelle_1_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Regelungen_in_den_älteren_Bergordnungen"><span id="Regelungen_in_den_.C3.A4lteren_Bergordnungen"></span>Regelungen in den älteren Bergordnungen</h2></div>
<p>In den älteren Bergordnungen war die Mutung nicht als zwingender gesetzlicher Vorgang zum Erwerb von Bergwerkseigentum dargestellt. Die Mutung war in den alten <a href="Bergordnung" title="Bergordnung">Bergordnungen</a> nicht mehr als ein einfaches Verleihungsbegehren. In der Ferdinandeischen Bergordnung wird an keiner Stelle der Begriff Muten erwähnt, sondern hier ist nur von <i>empfangen</i> (<i>Verfahren</i>) und <i>verleihen</i> die Rede. In der Maximilianischen Bergordnung gibt es zwar den Begriff, allerdings wird er als <i>ausbitten</i> oder <i>begehren</i> eingestuft. Somit ist hier die Mutung nur ein Ansuchen um die Verleihung. In den Böhmischen Bergordnungen wurde die Mutung wesentlich ausführlicher angesprochen, jedoch wurde sie auch hierbei nicht als besonderer selbstständiger Akt, sondern ebenfalls als Ausbitten oder Begehren eingestuft.<sup id="cite_ref-Quelle_2_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mutbare_Objekte">Mutbare Objekte</h2></div>
<p>Nach dem Bergrecht konnten verschiedene zum Bergbau gehörende Objekte gemutet werden. Dies waren zunächst einmal neu entdeckte <a href="Lagerst%C3%A4tte" title="Lagerstätte">Lagerstätten</a> oder Fossilien. Dabei war es unerheblich, ob diese Mineralien zufällig als <a href="Ausbiss" title="Ausbiss">Ausbiss</a> der Lagerstätte entdeckt oder durch <a href="Sch%C3%BCrfarbeit" title="Schürfarbeit">Schürfarbeiten</a> freigelegt worden waren. Des Weiteren konnten <a href="Stollen_(Bergbau)" title="Stollen (Bergbau)">Stollen</a>, die zum Aufsuchen der Mineralien dienten oder als Hilfsbaue betrieben wurden, gemutet werden. Außerdem konnte für sämtliche <a href="Tagesanlagen" title="Tagesanlagen">Tagesanlagen</a>, welche zum Bergwerksbetrieb dazugehörten, insbesondere <a href="Bergschmiede" title="Bergschmiede">Bergschmieden</a> und <a href="Pochwerk" title="Pochwerk">Pochwerke</a>, Mutung eingelegt werden. Hierzu gehörten alle zu den Poch- und Waschwerken notwendigen <a href="Bergehalde" title="Bergehalde">Halden</a>, sämtliche zum Betrieb der Maschinen erforderlichen Wässer, sowie das Gelände zu den Wasserläufen und Wassergräben. Auch das zum Anlegen von Hüttenwerken erforderliche Terrain sowie alte Schlackenhaufen und Ofenbrüche ehemaliger Hüttenwerke, in denen noch Metallreste vorhanden waren, konnten gemutet werden. Aber nicht nur neue Lagerstätten oder Stollen, sondern auch für alte <a href="Grubenbau" title="Grubenbau">Grubenbaue</a>, die bereits wieder ins <a href="Bergfreiheit#Das_Bergfreie" title="Bergfreiheit">Bergfreie</a> gefallen waren, konnte eine neue Mutung eingelegt werden. Dies galt nicht nur für die Grubenbaue, sondern auch für alle erforderlichen Tagesanlagen, Halden und <a href="Pinge" title="Pinge">Pingen</a>, die ins Bergfreie gefallen waren.<sup id="cite_ref-Quelle_3_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_3-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wurde eine Mutung nicht auf ein einzelnes Mineral einer Lagerstätte, sondern auf alle in der Lagerstätte vorkommenden Mineralien eingelegt, so nannte man diese Mutung Haupt- oder Generalmutung.<sup id="cite_ref-Quelle_1_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Voraussetzung">Voraussetzung</h2></div>
<p>Voraussetzung für eine erfolgreiche Mutung war der Nachweis, dass die in der Lagerstätte vorbehaltenen Mineralien entdeckt worden waren.<sup id="cite_ref-Quelle_11_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_11-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im alten Bergrecht der <a href="Rechtsrheinisch" title="Rechtsrheinisch">rechtsrheinischen</a> Bergreviere wurde hierfür der Begriff <i>Fündigkeit</i> verwendet. Die Lagerstätte musste zum Zeitpunkt der Mutung für die Besitznahme zugänglich sein. Der Fundpunkt durfte nicht nur aus den Akten, sondern er musste aus dem offenen <a href="Schurf" title="Schurf">Schurf</a> ersichtlich sein. Hierfür reichte es jedoch nicht aus, dass die Lagerstätte einmal entblößt worden war, sondern sie musste gegenwärtig zugänglich sein. Für diesen Nachweis war es erforderlich, dass man den Fund mit der Hand oder dem Bohrgestänge berühren konnte.<sup id="cite_ref-Quelle_6_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_6-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Nachweis erfolgte oftmals durch eine <a href="Verleihung_(Bergbau)#Inaugenscheinnahme_der_Lagerstätte" title="Verleihung (Bergbau)">Inaugenscheinnahme</a> der Stelle auf der Erdoberfläche durch die Bergbehörde, wo der geplante <a href="Abbau_(Bergbau)" title="Abbau (Bergbau)">Abbau</a> stattfinden sollte.<sup id="cite_ref-Quelle_0_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_0-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei war es nach deutschem Bergrecht für die Gültigkeit der Mutung erforderlich, dass sich das an dem angegebenen Fundpunkt vorhandene Mineral zur bergmännischen <a href="Gewinnung_(Bergbau)" title="Gewinnung (Bergbau)">Gewinnung</a> eignete.<sup id="cite_ref-Quelle_4_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_4-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es war jedoch nicht erforderlich, die <a href="Bauw%C3%BCrdigkeit_(Bergbau)" title="Bauwürdigkeit (Bergbau)">Bauwürdigkeit</a> einer gemuteten Lagerstätte zu prüfen.<sup id="cite_ref-Quelle_2_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Nachweis über die Rentabilität einer Lagerstätte war nur nach den älteren Bergrechten erforderlich.<sup id="cite_ref-Quelle_4_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_4-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine erfolglose Mutung wird <i>blind</i> genannt. „blinde muthung heist, wenn in einem muth-zeddel weder gang noch ort des gebuerges benennet worden, welche der bergmeister nicht annehmen darff“.<sup id="cite_ref-Quelle_5_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_5-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Formalitäten"><span id="Formalit.C3.A4ten"></span>Formalitäten</h2></div>
<p>Gemäß dem Allgemeinen Bergrecht für die Preußischen Staaten musste die Mutung beim Oberbergamt eingelegt werden. Das Oberbergamt war aber gemäß dem Gesetz befugt, dieses für bestimmte Reviere an die <a href="Revierbeamter" title="Revierbeamter">Revierbeamten</a> zu delegieren. Diese Beauftragung musste öffentlich im Regierungsamtsblatt und im Staatsanzeiger bekannt gemacht werden.<sup id="cite_ref-Quelle_7_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_7-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Mutung musste in der Regel in <a href="Muthzettel#Formalitäten" title="Muthzettel">Schriftform</a> in zweifacher Ausführung eingelegt werden. Es war aber ebenso möglich, die Mutung bei der zur Annahme befugten Behörde zu Protokoll zu erklären, also mündlich einzulegen.<sup id="cite_ref-Quelle_6_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_6-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Möglichkeit gab es bereits in älteren Zeiten, also vor Inkrafttreten der neuen Berggesetze. Der Muter erhielt eine Abschrift des Protokolls. Die Mutung konnte entweder beim Bergmeister selber oder bei einem von ihm beauftragten <a href="Berggeschworener" title="Berggeschworener">Berggeschworenen</a> eingelegt werden. Auch das Hinterlegen auf dem Tisch der Wohnung des Bergmeisters war möglich, hierbei waren aber Zeugen erforderlich.<sup id="cite_ref-Quelle_9_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_9-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Mutung konnte auch telegraphisch eingelegt werden, dies wurde durch den IV. Senat des Obertribunals in einer Entscheidung vom 2. Mai des Jahres 1861 festgelegt. Durch die telegraphische Mutung gewann der Muter, insbesondere bei größeren Bergrevieren, einen Zeitvorsprung von mehr als einem Tag.<sup id="cite_ref-Quelle_6_9-2" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_6-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem die Mutung eingelegt worden war, musste durch den Revierbeamten geprüft werden, ob für das begehrte Feld nicht bereits ältere Ansprüche bestanden.<sup id="cite_ref-Quelle_10_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_10-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei mehreren eingelegten Mutungen auf dasselbe Feld war nach den deutschen und österreichischen Berggesetzen das Alter der Mutungen entscheidend. Die einzige Ausnahme bildeten Mutungen eines privilegierten Finders. Als privilegierte Finder galten die Grundstückseigentümer, die ohne besondere Schürfarbeiten auf ihrem eigenen Grund und Boden eine Lagerstätte entdeckten oder die Bergwerkseigentümer, die im eigenen <a href="Grubengeb%C3%A4ude" title="Grubengebäude">Grubengebäude</a> ein gewinnbares Mineral entdeckten.<sup id="cite_ref-Quelle_4_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_4-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wurde eine Mutung auf einen Fund gegründet, der sich in einem bereits <a href="Verleihung_(Bergbau)" title="Verleihung (Bergbau)">verliehenen</a> Feld befand oder bereits durch eine ältere Mutung in Anspruch genommen worden war, so war diese Mutung ungültig. Man nannte so einen Vorgang „eine Mutung auf Recht und Unrecht präsentieren“.<sup id="cite_ref-Quelle_1_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_1-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nachdem die Mutung geprüft und für rechtmäßig erklärt worden war, wurde sie in das <a href="Bergbuch#Muth-,_Verleih-_und_Fristenbuch" title="Bergbuch">Muth-, Verleih- und Fristenbuch</a> eingetragen.<sup id="cite_ref-Quelle_10_14-1" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_10-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bis zur Verleihung konnte der Muter noch auf Teile oder auf die gesamte Mutung verzichten. Er konnte auch ein anderes Feld begehren. Dies konnte er bis zur Verleihung beliebig oft tun. Unternahm er keine solche Anstrengungen, so wurde die Mutung innerhalb einer gesetzlichen Frist bindend.<sup id="cite_ref-Quelle_4_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_4-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anschließend fand eine <a href="Verleihung_(Bergbau)" title="Verleihung (Bergbau)">Belehnung</a> des Bergwerkes statt, wobei die unterirdische Ausdehnung des Bergwerkes durch einen <a href="Lochstein_(Bergbau)" title="Lochstein (Bergbau)">Lochstein</a> an der Erdoberfläche festgelegt wurde.<sup id="cite_ref-Quelle_0_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_0-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nachdem das Bergwerkseigentum verliehen war, konnte das Feld nur noch mit Zustimmung der Bergbehörde verändert werden.<sup id="cite_ref-Quelle_4_2-5" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_4-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Grubenfeld" title="Grubenfeld">Feld</a> jeder Mutung wurde von der Bergbehörde, entsprechend dem vom Muter eingereichten Situationsriss, in die <a href="Mutungs-%C3%9Cbersichtskarte" title="Mutungs-Übersichtskarte">Mutungs-Übersichtskarte</a> eingetragen.<sup id="cite_ref-Quelle_6_9-3" class="reference"><a href="#cite_note-Quelle_6-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-Quelle_1-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Quelle_1_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_1_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_1_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_1_1-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_1_1-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">
Heinrich Veith: <i>Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen.</i> Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_4-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Quelle_4_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_4_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_4_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_4_2-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_4_2-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_4_2-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text">
Adolf Arndt, Kuno Frankenstein (Hrsg.): <i>Hand- und Lehrbuch der Staatswissenschaften in selbständigen Bänden. Erste Abteilung Volkswirtschaftslehre XI</i>. Band: <i>Bergbau und Bergbaupolitik.</i> Verlag von C.L. Hirschfeld, Leipzig 1894.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_14-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_14_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Gerhard Köbler: <i>Etymologisches Rechtswörterbuch.</i> Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 1995, ISBN 3-8252-1888-0, S. 276 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_13-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_13_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Vgl. Christian Friedrich Koch: <i>Allgemeines Berggesetz für die Preußischen Staaten.</i> Verlag Franz Wahlen, Berlin 1870, S. 62, Fußnote 68.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_12-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_12_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Johann Christoph Stößel (Hrsg.): <i>Bergmännisches Wörterbuch.</i> Chemnitz 1778.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_2-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Quelle_2_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_2_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
<a href="Otto_Freiherr_von_Hingenau" class="mw-redirect" title="Otto Freiherr von Hingenau">Otto Freiherr von Hingenau</a>: <i>Handbuch der Bergrechtskunde.</i> Verlag von Friedrich Manz, Wien 1855.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_3-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_3_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Christian Heinrich Gottlieb Hake: <i>Commentar über das Bergrecht mit steter Rücksicht auf die vornehmsten Bergordnungen, verbunden mit der für den Juristen nothwendigen Technik.</i> Kommerzienrath J. E. von Seidel Kunst- und Buchhandlung, Sulzbach im Regenkreise Beierns 1823.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_11-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_11_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Carl_von_Scheuchenstuel" title="Carl von Scheuchenstuel">Carl von Scheuchenstuel</a>: <i>IDIOTICON der österreichischen Berg- und Hüttensprache.</i> k. k. Hofbuchhändler Wilhelm Braumüller, Wien 1856.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_6-9"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Quelle_6_9-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_6_9-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_6_9-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_6_9-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">
R. Klostermann: <i>Das Allgemeine Berggesetz für die Preußischen Staaten vom 24. Juni 1865, nebst Einleitung und Kommentar.</i> Verlag von J. Guttentag, Berlin 1866.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_0-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Quelle_0_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_0_10-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
Kurt Pfläging: <i>Steins Reise durch den Kohlenbergbau an der Ruhr.</i> 1. Auflage. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-529-2.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_5-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_5_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Hermann Brassert: <i>Berg-Ordnungen der Preußischen Lande.</i> F.C. Eisen's Königliche Hof-Buch- und Kunsthandlung, Köln 1858.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_7-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_7_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<i>Allgemeines Berggesetz für die Preußischen Staaten vom 1. Oktober 1865.</i> Verlag von R. L. Friderichs, Elberfeld 1865.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_9-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Quelle_9_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Carl Johann Bernhard Karsten, H. von Dechen: <i>Grundriss der deutschen Bergrechtslehre mit Rücksicht auf die französische Berggesetzgebung.</i> Hande- und Spener'sche Buchhandlung, Berlin 1828.</span>
</li>
<li id="cite_note-Quelle_10-14"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Quelle_10_14-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Quelle_10_14-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
Wilfried Ließmann: <i>Historischer Bergbau im Harz.</i> 3. Auflage. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2010, ISBN 978-3-540-31327-4. </span>
</li>
</ol></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Mutung" class="extiw external" title="wikt:Mutung">Wiktionary: Mutung</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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